Autoren - Adventkalender 2019

Michael Kneer

Willkommen hinter meinem Türchen zum Kinderbuchtag am:

2.4.2020

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Der Abschied

Kobold mit Augenklappe „Wie werden wir es denn anstellen, den Maulwurfs ein Zeichen zu geben?“, wollte Fynn wissen.
„Das ist ganz einfach“, antwortete Hendrik und holte ein seltsam gebogenes Horn aus der Tasche. „Die Maulwurfs sagten mir, sie hätten einen Ausgang direkt an deinem Haus. Kannst du mir den zeigen?“
„Natürlich.“ Fynn deutete auf einen Schneehaufen. „Dort drüben“, und in seinem Kopf sickerte die Erkenntnis durch, dass ihnen wohl noch einmal der Griff zu Schaufel bevorstand.

Tatsächlich, kurz darauf gruben sie erneut ein Loch, nur dieses Mal war es der Eingang zum Tunnel der Maulwurffamilie. Nach wenigen Minuten, in denen Fynn versuchte Hendrik nicht allzu sehr im Weg zu stehen, lag der Eingang frei.

Hendrik, dem der Schweiß noch auf der Stirn glänzte, setzte das gebogene Horn an seine Lippen, beugte sich kopfüber in den Eingang des Tunnels und ein langer, gleichmäßiger Ton ließ die Erde kaum merklich vibrieren.
„So, das war’s. Deine Freunde werden morgen früh bei Sonnenaufgang da sein. Dann heißt es Abschied nehmen, denn wir wollen früh los, um vor dem Sonnenuntergang an den Gleisen zu sein.“
„An den Gleisen?“, fragte Fynn.
„Das wirst du schon sehen“, antwortete Hendrik. „Lass uns jetzt deine neuen Klamotten anprobieren.“
„Meine was?“, wollte Fynn wissen.
„Na, deine Kleider, die ich dir von zu Hause mitgebracht habe. Ich wusste ja, dass du unter Tieren aufgewachsen bist, und war darum auf alles vorbereitet. Es hat mich zwar überrascht, wie gut du dir selbst mit den Dingen aus der Kiste geholfen hast, aber da ich einiges dabei habe, kannst du es ja mal anprobieren.“
„Kiste? Was für eine Kiste?“, fragte Fynn verdutzt.
„Na dein Haus“, antwortete Hendrik „Du lebst in einer Transportkiste, die von Menschen gemacht wurde.“
Ja richtig, jetzt fiel es Fynn wieder ein. „Aber Hendrik. Ich glaube nicht, dass mir die Kleider von dir passen werden.“
Hendrik grinste. „Die Sachen sind nicht von mir, sondern von meiner Nichte, keine Sorge, es ist kein Kleid dabei. Sie weigert sich schon seit jeher Frauenkleidung zu tragen. Wie ich sehe, habt ihr in etwa dieselbe Figur.“
Und tatsächlich, die Sachen passten wie angegossen.
„Sehr gut“, meinte Hendrik zufrieden. „Ich bin froh, dass du für die Reise, die wir zwei morgen früh antreten, wenigstens warme und praktische Kleidung hast“.

Den Nachmittag über gab es kaum eine Minute, in der Fynn Hendrik nicht mit Fragen bombardierte.
Hendrik, der wusste, wie wenig Ahnung Fynn von der Welt dort draußen hatte, ließ die Fragen geduldig über sich ergehen. Doch auch für ihn war irgendwann der Punkt erreicht, an dem er genug davon hatte.
„Lass uns nun zu Abend essen, du Nervensäge“, brummelte er. „Schließlich müssen wir morgen früh raus“.
„Abendessen?“ Das ließ sich Fynn nicht zweimal sagen. Er bemerkte erst jetzt, dass er seit dem Frühstück ungefähr drei seiner gewohnten Mahlzeiten ausgelassen hatte, und entsprechend laut knurrte sein Magen. Doch es schien sich gelohnt zu haben. Sein Besucher kochte einen Eintopf, wie Fynn ihn noch nie gegessen hatte. Und er hörte zu Hendriks Belustigung nicht auf nachzuschöpfen, bis auch der letzte Rest aus dem Topf geleert war.

„Na, du hast ja einen gesunden Appetit, junger Mann“, meinte Hendrik lachend. „Lass uns jetzt zu Bett gehen.“
Doch Fynn ließen seine Gedanken nicht einschlafen. Und nach einer gefühlten Ewigkeit fragte er leise: „Hendrik, schläfst du schon?“
„Ja“, brummelte Hendrik unter seinem Mantel hervor.
Das glaubte Fynn nun doch nicht so ganz und er bohrte weiter: „Kannst du mir etwas über deine Nichte erzählen? Was macht sie so?“
Hendriks Antwort darauf war zwar immer noch etwas brummig, aber Fynn glaubte auch einen belustigten Unterton heraus zu hören.
„Nun“, meinte er, „sie wohnt seit gut einem Jahr bei mir und bereitet sich auf den Tag vor, an dem sie ihren Eid ablegen wird.“
„Sie wird ein Wächter?“, platzte es aus Fynn heraus.
„Ja“, war die Antwort von Hendrik, in dessen Stimme plötzlich ein ungeheurer Stolz vernehmbar war.
„Von niemandem wird verlangt, ein aktives Mitglied des Ordens zu werden, doch Ally redet, seit sie sprechen kann von nichts anderem als dem Orden. Sie ist bei Weitem die beste Schülerin, die ich je hatte und …“
„Deine Schülerin?“, unterbrach ihn Fynn. „Bist du ein Meister?“
„Ja“, antwortete Hendrik mit etwas weniger Stolz. „Die letzten Jahre habe ich mit Unterrichten zugebracht.“
„Wow“, antwortete Fynn ehrfürchtig. „Und hast du …“
Hängematte mit schlafendem Kobold „Jetzt schlaf erst mal du neugieriger, kleiner Kerl“, unterbrach ihn Hendrik, „morgen ist auch noch ein Tag.“
Fynns Gedanken kreisten noch eine Weile um all die Dinge, die er heute erfahren hatte. Doch irgendwann schlief auch er ein.

Am nächsten Morgen, als Fynn erwachte, war es noch dunkel und nur das Knistern des Feuers und das Stapfen von Hendriks Füßen war zu hören.
„Na, Nervensäge, auch schon wach?“
„Also wach wäre übertrieben“, antwortete er mit einem Gähnen. „Ist es schon Zeit, aufzustehen?“
„Ja, wir haben einen sehr anstrengenden Tag vor uns. Das Frühstück ist vorbereitet und ich rate dir, noch einmal tüchtig zuzulangen, denn es kann sein, dass dies die letzte warme Mahlzeit für die nächsten Tage sein wird.“
Also das musste man Fynn nicht zweimal sagen.

Hendriks frisch gebackenes Brot war köstlich und Fynn vergaß fast, dass an diesem Morgen noch ein weiterer, sehr viel unangenehmerer Punkt auf dem Programm stand.
Erst als er das Klopfen hörte, fiel es ihm wieder ein. Er sprang auf und rannte zur Tür. Da waren sie alle, nicht nur die gesamte Familie Maulwurf, nein, im Halbdunkel erkannte er auch Phil, das Eichhörnchen, Familie Maus und - Fynn konnte es kaum glauben - sogar Kalle. Der Igel war gekommen, obwohl er zu dieser Jahreszeit normalerweise seinen Winterschlaf hielt. Fynn war so glücklich sie alle zu sehen und auch wenn sein Haus dabei aus allen Nähten zu platzen drohte, bat er seine Freunde herein, um ein letztes Mal mit ihnen zu frühstücken.

Familie Maus war begeistert von Hendriks frischem Brot und dieser musste ihnen unbedingt das Rezept geben. Phil war eher etwas skeptisch, freute sich aber umso mehr, als Fynn ihm fast seinen ganzen Wintervorrat an Nüssen schenkte. Schließlich konnte er nur einen kleinen Teil davon mit auf die Reise nehmen.
„Kalle?“, fragte Fynn, „möchtest du etwas Brot?“
Doch dieser schlief schon wieder. Der Winter war so gar nicht seine Jahreszeit und Fynn beschloss, dass Kalle doch einfach sein Haus bekommen sollte. Schließlich hatte es Fynn jahrelang Schutz geboten und es wäre doch schade, wenn es nun leer stehen würde. Die Maulwurfs versprachen Fynn, Kalle im Frühling von seinem Geschenk in Kenntnis zu setzen, sobald dieser wieder aus dem Winterschlaf erwachte.
Es war auffallend, mit welchem Respekt die Tiere Hendrik begegneten, und auch er ließ es nicht an Höflichkeit mangeln.

Doch nach einer Weile drängte er etwas zur Eile, da sie, wie er sagte, am heutigen Tag noch einen weiten Weg zurückzulegen hatten. Der Abschied von seinen Freunden fiel Fynn sehr schwer. Doch einige Umarmungen und Tränen später waren Fynn und Hendrik, warm eingepackt und mit Vorräten beladen, auf dem Weg Richtung Norden.
„Norden?! Moment mal Hendrik, bist du sicher, dass wir dort lang gehen sollten? Ich meine … hast du dir den Wald da mal angeschaut?“
„Ja, warum?“, antwortete Hendrik. „Was ist damit?“
„Nun, er ist viel dunkler dort und es kommen sehr seltsame Geräusche aus dieser Richtung.“
„Dass der Wald dort dunkler ist, bildest du dir bestimmt nur ein“, antwortete Hendrik.
„Aber die Geräusche, da hast du recht. Es ist allerdings so, dass wir genau da hinwollen, wo die Geräusche herkommen.“
„Oh toll, ganz toll“, ächzte Fynn.

Ohne ein weiteres Wort von Hendrik betraten sie den Wald. Von wegen nicht so dunkel, dachte Fynn, ich kann ja kaum die Hand vor Augen sehen. Außerdem raschelte es verdächtig unter den Blättern zu seiner Linken. Unwillkürlich ging er schneller, den Blick ängstlich nach hinten gerichtet. Er sah gerade noch, wie Hendrik ihm ein Zeichen gab und nach vorne zeigte, da stieß er auch schon gegen etwas sehr Großes.

Der Aufprall brachte ihn aus dem Gleichgewicht und so setzte es ihn, durch das Gewicht des Rucksacks nach hinten gezogen, auf seinen Allerwertesten. Etwas benommen blickte er nach oben und was er sah, ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren. Er schaute direkt in die gelb leuchtenden Augen eines Fuchses.

Das war sein Ende, dessen war er sich sicher. Die Maulwurfs hatten ihm alles über Füchse erzählt und es war nichts Gutes dabei gewesen. Ganz im Gegenteil. Der Fuchs war ein Todfeind der Maulwurffamilie und Fynn wurde mit Entsetzen klar, dass seine große Reise genau hier, wenige Meter von der Lichtung entfernt, ein jähes Ende nehmen würde.
Er konnte nichts hören außer dem Rauschen in den Ohren, das er immer bekam, wenn er in Panik geriet. Verschwommen nahm er wahr, dass Hendrik jetzt neben ihm stand und ebenfalls zur Bestie nach oben schaute. War er verrückt geworden? Oder war er vielleicht doch nicht so schlau, wie er immer vorgab. Dachte Hendrik etwa, er könne es im Kampf mit dem Fuchs aufnehmen? Die Gedanken in Fynns Kopf überschlugen sich. Wir müssen fliehen, das ist das Einzige, was Sinn ergibt. Irgendwie fliehen!

Hendrik traute seinem Auge kaum. Gerade eben hatte sein junger Begleiter doch tatsächlich einen Fuchs übersehen und war gegen dessen Bein geknallt. Wie um Himmels willen sollte er mit diesem Tollpatsch nur bis in die Berge kommen?
„Guten Morgen“, begrüßte er den Fuchs. „Entschuldige bitte meinen Begleiter. Er ist zum ersten Mal von zu Hause weg.“
„Kein Problem“, antwortete der Fuchs. „Es ist ja nichts passiert. Mein Name ist Remus.“
„Sehr angenehm“, erwiderte Hendrik. „Ich heiße Hendrik und mein junger Freund hier heißt Fynn … Fynn?“
An der Stelle, an der Fynn eben noch gelegen hatte, lag nur noch der Rucksack, aber weit und breit keine Spur von Fynn.
„Dort hinter dem Baum“, sagte Remus und machte mit seiner Schnauze eine Bewegung in Richtung einer kleinen Tanne.
„Fynn?“, rief Hendrik. „Was machst du denn da hinten?“
Keine Antwort.
„Fynn?“, rief Hendrik erneut und ging in die Richtung, in die der Fuchs gezeigt hatte.

Dort saß Fynn, mit angewinkelten Beinen, die er mit den Armen umschlungen hielt. Das Gesicht auf den Knien und vor Angst zitternd kauerte er im nassen, mit Eiskristallen übersäten Moos.
Hendrik wollte schon wieder loslachen, doch er beherrschte sich. Schließlich tat ihm der Kleine ja irgendwie leid, wie er so da saß. Zitternd mit fest verschlossenen Augen. So, als ob das helfen würde, von niemandem gesehen zu werden.

Er legte ihm die Hand auf die Schulter, woraufhin Fynn heftig zusammenfuhr. Mit Entsetzen in den Augen starrte er Hendrik an.
„Alles in Ordnung, du brauchst keine Angst zu haben.“
„Keine Angst?“ Hendrik musste tatsächlich den Verstand verloren haben.
„Sind wir schon tot?“, fragte er ihn.
„Nein“, antwortete ihm Hendrik mit einer Miene, die Fynn für diesen Anlass viel zu gelassen vorkam.
„Aber der Fuchs …?“, stotterte Fynn. „Was ist mit dem Fuchs?“
„Du hörst mir nicht zu“, kam prompt die Antwort von Hendrik. „Hab ich dir nicht gesagt, dass kein Tier, das halbwegs bei Verstand ist, jemals einem Kobold Leid zufügen würde?“
Jetzt erinnerte sich Fynn. „Aber … aber gilt das auch für Füchse?“
„Na, hör mal!“, ertönte eine Stimme hinter ihm. „Zweifelst du etwa an unserer Intelligenz?“
Fynn, der den heißen Atem des Fuchses hinter sich spüren konnte, entfuhr ein Angstschrei.
„Nein, nein, nein … natürlich nicht“, stotterte er.
„Dann ist es ja gut“, erwiderte Remus und ein belustigter Ausdruck erschien auf seinem Gesicht.
„Remus, kannst du uns den kürzesten Weg durch den Wald zeigen?“, wollte Hendrik nun wissen.
„Natürlich, aber wenn ihr selber geht, dann wird das vermutlich einen ganzen Tag dauern. So viel Zeit habe ich nicht. Aber … ich könnte euch auf meinem Rücken dort hinbringen. Was haltet ihr davon?“
„Das wäre fantastisch“, entgegnete Hendrik.
Das wäre grauenhaft, dachte Fynn. Aber die Aussicht darauf, sich einen eintägigen, kräftezehrenden Fußmarsch zu ersparen, war durchaus verlockend.
Außerdem hatte er sich schon wieder lächerlich gemacht und wollte seine Feigheit nicht länger zur Schau stellen.
Darum antwortete er mit vor Angst pochendem Herzen: „Ja … prima Idee“. Wobei die Worte, die aus seinem Mund kamen, bei Weitem nicht so selbstsicher klangen, wie er es eigentlich wollte.
„Gut, dann steigt mal auf.“

Anfangs noch verkrampft entspannte sich Fynn auf dem Rücken des Fuchses zunehmend. Alsbald empfand er es sogar als recht komfortabel, lediglich die geschmeidigen Bewegungen von Remus zu spüren, während sie in Windeseile vorankamen.

Schon nach kurzer Zeit erreichten sie den Waldrand und Fynn, der in seinem ganzen Leben noch nicht weiter als bis zum Ende der Lichtung geblickt hatte, stand der Mund offen. Eine solche Weite hatte er sich in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können. Und dieses Geräusch … ja, was war das eigentlich für ein Geräusch? Ein Brummen und Rattern ertönte, welches von Sekunde zu Sekunde lauter wurde. Nun glaubte er sogar, ein Vibrieren der Erde zu spüren.
„Wie soll es nun eigentlich weitergehen mit euch beiden?“, wollte Remus wissen.
„Wir müssen irgendwie auf den Zug kommen, der nach Süden fährt“, antwortete Hendrik.
„Vermutlich werden wir versuchen, einen Baum zu finden, dessen Äste über die Gleise wachsen. Vielleicht können wir uns so auf das Dach eines Waggons fallen lassen.“
„Du bist mutiger, als du klug bist“, antwortete Remus und bedachte Hendrik mit einem skeptischen Blick.
„Das ist doch Wahnsinn. Selbst wenn ihr den Sturz überlebt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass einer von euch“, dabei schaute er zu Fynn, „vom Dach fällt und sich dabei den Hals bricht.“

Fynn, der noch nie einen solchen Lärm gehört hatte, wurde bleich, als hinter einer Waldbiegung plötzlich ein Ungetüm ungeheurer Größe auftauchte. Er erschrak sich so sehr, dass er unwillkürlich den Halt verlor und vom Rücken des Fuchses rutschte.
Hendrik, der gänzlich unbeeindruckt war, bekam Fynn zu fassen und zog ihn wieder hoch. Keine Sekunde zu früh.

Denn just in dem Moment schrie Remus: „Dort hinten kommt eine Kurve, die Richtung Süden führt. Dort muss der Zug langsamer werden! Haltet euch gut fest!“
Nach diesen Worten preschte er los.

Was Fynn während des Rittes durch den Wald für schnell gehalten hatte, wurde jetzt bei Weitem übertroffen.
Die Büsche und Bäume rauschten an ihnen vorbei und durch den Wind begannen seinen Augen zu tränen. Das Ding, auf das sie laut Hendriks Aussage aufsteigen wollten, konnte doch unmöglich dieses entsetzlich laute, tobende Monster sein, auf das sie gerade zurasten? Warum sollten sie denn da drauf wollen?
Seiner Auffassung nach wäre es sehr viel klüger, in die entgegengesetzte Richtung zu rennen. Aber warum teilten die anderen seine Meinung nicht?

Nun lagen nur noch wenige Meter zwischen ihnen und dem monströsen Etwas.
„Sobald wir an der Kurve sind, müsst ihr springen“, schrie Remus.
„Hähhh!?“ Jetzt hatte er doch tatsächlich verstanden, sie müssten springen. Das konnte nur ein Scherz sein, dessen war sich Fynn sicher. Mit einem Blick zu Hendrik hoffte er seinen Verdacht bestätigt zu bekommen.
Aber der ernste, angespannte Ausdruck in Hendriks Gesicht passte so gar nicht zu einem Scherz. Nein, ganz und gar nicht. Vielmehr wies alles an ihm darauf hin, dass es hier gerade um eine äußerst ernste Angelegenheit ging.

„Mach dich bereit!“, schrie Hendrik.



Der Abschied ist Kapitel 4 aus „Fynn & Ally – Band 1“
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© Zeichnungen, Fotos & Text: Michael Kneer


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Wir wünschen einen tollen Kinderbuchtag!



Über das Buch:

Cover Fynn & Ally – Band 1: Der Orden der Wächter

„Fynn & Ally – Band 1: Der Orden der Wächter“ handelt von einem jungen Kobold, der seine Kindheit mit den Tieren im Wald verbringt.
Die Erinnerung an seine Eltern ist verblasst, nicht aber sein Wunsch sie wieder zu sehen.

Eines Abends besucht ihn ein Fremder in seinem Haus auf der Lichtung, er sieht zum ersten Mal einen anderen Kobold und erfährt von der Welt außerhalb des Waldes. Der Kobold Hendrik hat von einer Geschichte eines verschollenen Kobold Babys gehört, das vor Jahren von seinen Eltern durch einen schrecklichen Zufall getrennt wurde. Durch einen Hinweis eines Tieres (die Kobolde verstehen die Sprache aller Tiere und arbeiten viel mit ihnen zusammen) machte Hendrik sich auf die Suche und konnte den kleinen Fynn tatsächlich finden, der sich mit der Unterstützung von Maulwürfen und eigenem Erfindergeist ganz gut geholfen hat.

Fynn beschließt dem Meister Hendrik nach dessen Erzählungen zu seiner Schule in den Bergen zu folgen, um bei ihm in die Lehre zu gehen, mit dem Ziel, eines Tages in den Orden der Wächter aufgenommen zu werden. Die Mitglieder dieses Ordens, allesamt Kobolde, haben sich verpflichtet die Natur, die Umwelt und die Tiere vor der mutwilligen Zerstörung durch den Menschen zu schützen.

Mit dem Verlassen des Waldes beginnt für Fynn eine Zeit voller Gefahren und Abenteuer, aber auch mit vielen neuen Freundschaften und Erkenntnissen, in der ihm bisher verborgenen Welt.
Angetrieben wird er von der Hoffnung und der Aussicht, seinen größten Wunsch erfüllt zu bekommen: ein Wiedersehen mit seinen Eltern.


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Über den Autor:

Autor Michael Kneer

Michael Kneer
(Jahrgang 1979) ist auf dem elterlichen Bauernhof in Hausen bei Schelklingen (Schwäbische Alb) aufgewachsen. Noch heute verbringt er am liebsten seine Zeit in der Natur und mit Tieren.

Die Idee zum Buch Fynn & Ally kam ihm bei einem der Spaziergänge in den Wäldern um Ochsenhausen, seiner Wahlheimat. Von den ersten Zeilen kam es in nur einem Jahr zum fertigen Buch.

Und da die Reise von Fynn & Ally gerade erst beginnt, kann man sich auf weitere Bücher über die Abenteuer der kleinen Koboldfreunde freuen.


Kontakt:


Buch & Autor bei Facebook

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