Einfach Energie sparen zuhause

Frieren für den Frieden? Nee, das geht auch anders!

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Ein Energiespargedicht

Die Tropfensumme

Viele Tropfen füllen das Fass,
und viele Fässer den Tank,
erst im Ergebnis wird es krass,
die Tropfenmasse macht die Erde krank.

Energie ist die Summe aller Nutzung,
ihre Quellen wandelbar in jede Form,
ob Lampe, Auto oder Heizung,
kleinste Tropfen helfen enorm.

Nicht nur Strom, Gas, Öl bei dir zu Haus,
auch jedwedes Ding, das du sonst gebrauchst,
benötigt entweder direkt Energie,
oder entstand einst durch sie,
gefertigt in der Industrie.

Wir sind über achtzig Millionen,
das ist unsere Macht,
schaltet jeder nur ein Standby aus,
wird ein Kraftwerk dichtgemacht.

Überleg, ob du heut etwas langsamer fährst,
oder der Kollegin Platz im Wagen gewährst,
bei gebrauchten Klamotten gibt es wahre Schätze,
und Lichtschalter drückst du ohne Hetze.

Kleinkram sparen können ich und du,
dem Staubsauger gönne einen Tag Ruh,
oder heiz ein Grad minder und im Nu,
geht eine ganze Pipeline zu.

Ob du arm bist oder reich,
völlig anders oder eher gleich,
in winziger Wohnung oder riesigem Haus,
links, rechts oder in der Mitte geradeaus,
auch egal, welche Partei man wählt,
DEIN Tropfen zählt!

 

Vorwort: Woher kommen diese Energiesparideen?

Friedenstaube mit Text - Einfach Energiesparen, Tipps für den Alltag.

Unsere Stadtwerke senden zu jeder Rechnung Vergleichsgrafiken mit verschiedenen Haushaltsgrößen.

Demnach verbrauchen meine Tochter und ich, konstant Jahr für Jahr, nur ungefähr die Hälfte des Durchschnitts in Bremen.

Bei Strom bedeutet unsere Hälfte des Zwei-Personen-Durchschnitts sogar weniger als Ein-Personen-Haushalte.
Beim Gas zeigt die Statistik vergleichbare Wohnungsgröße, darunter fällt alles unter 60 qm, also auch die Mehrheit der Einpersonenhaushalte.

Umso erstaunlicher, dass wir zu zweit nur halb soviel verbrauchen.

Dabei haben wir keineswegs das Gefühl, auf irgendetwas zu verzichten oder uns einzuschränken.
Wie kann das sein?

Wir wohnen in einer Erdgeschosswohnung in einem alten Haus, diese Nachkriegsbauten sind berüchtigt für miserable Energiewerte.
In meinem Haushalt gibt es keine teuren neuen Energiespargeräte. Vom Kühlschrank über Waschmaschine, Geschirrspüler, Fenster und Wasserboiler bis zur Gasheizung ist hier alles mindestens zwei oder mehr Jahrzehnte alt.

Ergo: Unser geringer Verbrauch widerspricht jeder modernen Energiesparlogik. Warum?

Auf der Suche nach Antworten befragte ich ein paar Freunde zu ihren jährlichen Kilowattstunden.
Und bekam Schnappatmung!
Sie nannten schwindelerregende Zahlen, teils über das Dreifache meiner Werte. Was mir erst bewusst machte, dass der ›Durchschnittswert‹ unserer Stadtwerke kein üblicher Verbrauch ist, sondern beinhaltet, dass viele - rein rechnerisch die Hälfte - sogar da drüber liegen!
Das war der Moment, in dem mir dämmerte, ich sollte diese Seite schreiben.

Klimawandel, explodierende Energiepreise, Sanktionen gegen Russland … es gibt Gründe genug:
Angesichts der Weltlage schien es mir dringend an der Zeit, meine eigene Sparsamkeit näher zu ergründen und das Ergebnis weiter zu verbreiten. Wenn es mir so leicht fällt, kannst du das auch.

Denn stell dir vor: Es ist wirklich total einfach, 50% Energie zu sparen, und alle machen mit!
Oder wenigstens viele – das würde schon reichen, um Pipelines schmerzfrei dichtzudrehen und einen Haufen weiterer Probleme von einem Tag auf den anderen zu verringern oder sogar nahezu in Luft aufzulösen!

Wie kann man quasi unbemerkt sparsam werden?
Der Ursprung ist klar:

In vielen Jahren als Binnenschifferin ist mir bewusster Umgang mit begrenzten Energiereserven in Fleisch und Blut übergegangen.

Das ganze Lebensgefühl ist näher an den elementaren Bedürfnissen - Wärme, Wasser, Nahrung - nichts kommt von selbst in die Schiffswohnung. Es muss jederzeit genug an Bord sein, um Zeiten technischer Ausfälle, Sturm, Hoch- oder Niedrigwasser irgendwo in der Pampa überbrücken zu können.

Dadurch entsteht ein ständiges Bewusstsein für sparsamen Umgang und technischen Erhalt der nötigen Grundversorgung.

Alleinerziehend in die Wohnung an Land gezogen, gab es keinen logischen Grund, meine Gewohnheiten zu ändern. Im Gegenteil, plötzlich arg begrenzte Finanzen animierten mich, sparsames Verhalten zu verfeinern und den neuen Gegebenheiten anzupassen.

Nach erster Analyse komme ich zu dem Schluss, meine niedrige Energie-Rechnung basiert auf der Summe vieler kleiner Bausteine.

Die Basis ist das Bewusstsein, dass alles, aber auch wirklich alles, was man tut: Energie verbraucht.

Einmal überlegt, ändert man kleine alltägliche Handlungen.
Aus wiederholten Handlungen werden nach wenigen Tagen, spätestens Wochen, Gewohnheiten.

Und das ist grandios: Gewohnheiten merkt man nicht mehr. Die führt man automatisch aus, ganz nebenbei. Energiesparen tut gar nicht weh!

(Außer, es stört jemand anderen: Meine Tochter und ich lachen zum Beispiel regelmäßig, wenn wir uns gegenseitig das Klolicht ausknipsen. Das passiert unbewusst bei Wahrnehmung von Lichtschein auf dem Flur, im Vorbeigehen. Ein Fluch aus dem Bad zeigt dann den Fehler im Automatismus.)

Für die folgenden Tipps bin ich meinem eigenen Haushalt durchgegangen.

Sie sind nicht unbedingt (alle) neu, teils nur in Vergessenheit geraten, aber garantiert günstig sowie praxistauglich. In der Zusammenstellung findest du gewiss einige Anregungen, die auf deine Wohnung übertragbar sind.

 

Die praktischen Tipps:

Wie spare ich Strom?

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Bei uns wird Warmwasser mit Strom erzeugt, der folgende Abschnitt enthält also auch weitere Stromersparnis.

Ich habe dem Wasser trotzdem eine eigene Überschrift gegönnt, denn andere erhitzen ihr Wasser mit Gas- oder Ölheizung und, von der Energie abgesehen, sind sinkende Grundwasserspiegel sowie Dürre auch in Deutschland ein wachsendes, ernstes Problem. Wasser verdient besondere Aufmerksamkeit.

Über das eigene Haus hinaus gedacht: Selbst der Druck fürs kalte Wasser muss von den Stadtwerken mit Energieaufwand erzeugt werden und Klärwerke klären ebenfalls nicht ohne Energiezufuhr. Auch das zahlen wir mit Wasser- und Abwassergebühren.
Alles fließt?
Ja, alles mischt sich in der großen Energie-Wassersuppe.


Wasser sparen leicht gemacht



Wäsche sparsam Waschen

Okay, Wasser + Strom = Waschmaschiene, dies hätte also ebenfalls weiter oben gepasst. Na ja, Energie ist untrennbar, aber irgendwo muss ich trotzdem Überschriften einbauen.

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Energiesparend Kochen, mit Strom oder Gas:

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Wie spare ich Heizkosten?

Neue Energiesparverordnungen konzentrieren sich auf Zeitautomatiken, was zwar sinnvoller ist als gedankenloses gar nicht reduzieren, aber individuelles Regeln bei unregelmäßigem Tagesablauf nicht immer erleichtert.
Ich versuche es trotzdem:

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Schlusswort: Viele kleine Tropfen füllen die Tanks.

Welche Tropfen trägst du bei?

Konntest du in meinen Routinen und Gedanken den einen oder anderen Punkt finden, der für dich funktioniert?

Nichts passt für jede und jeden. Das ist völlig okay.
Ich mach das auch nicht immer alles konsequent. Aber wohl genug, um über die Hälfte zu sparen.

Fang einfach locker irgendwo an. Lieber einen oder zwei Punkte mit Spaß an der Sache, als zehn zugleich, die überfordern und letztlich aufgegeben werden. Vielleicht bringen meine Erfahrungen dich auf ganz andere Ideen. Aus kleinen Tests und Versuchen werden dann oft Gewohnheiten, die man mit der Zeit gar nicht mehr bemerkt.

Natürlich helfen, zusätzlich oder alternativ, auch die allseits bekannten politischen Vorschläge.
Wie energiesparende Großgeräte (wer sie sich leisten kann), von kraftstoffsparendem Autofahren über autofreie Sonntage bis Tempolimits, Ausbau des Nahverkehrs, Reparierbarkeit von Produkten, Modernisierung der Gebäude samt Heizkesseln, Solar auf allen Dächern und Balkonen und so weiter.
Ohne diese Maßnahmen hier zu beurteilen (manches finde ich prima, anderes weniger), ist mir persönlich dabei individueller Einsatz statt gesetzlicher Regelung immer lieber und vor allem: Der kann hier und heute direkt losgehen. Machst du mit?

Denn entscheidend ist das Fazit:
Die große Energiemenge ist die Summe klitzekleiner Tropfen.
Du bist einer davon.

Was für meine Wohnung nachweislich funktioniert, funktioniert ebenso für das ganze Land und Europa.
Niemand muss nächsten Winter »Frieren für den Frieden«, wenn wir jetzt sofort alle jeder ein paar kleine Tropfen sparen.

Oder die Hälfte, oder ein Viertel der Menschen im Land wär schon extrem effektiv. Und das ist mit einem Blick auf die Stimmung in der Bevölkerung absolut realistisch. Also:
DEIN Tropfen zählt!

Weiterführende Links
Diese Seite ist auch Osterkalender-Türchen vom 7.4.2022 im:

Autoren Adventskalender Osterspecial

Ostern ist Neuanfang. Der Frühling strotzt vor Energie. Also los …

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