Corona-Frühlings-Special:

Autoren-Texte zum Shutdown

Corona Frühling - Spring behind the scene


Autoren - Oster-Special 2020

Ostermontags- & Zukunfts-Türchen ab dem: 13.04. bis heute

Diese Webseite enthält Literaturwerbung | Impressum / Datenschutz


Inhalt (Schnellsprung fürs Handy):


Vorwort von Rega Kerner

Corona-Ostern

Ostern ist Frühling, Hoffnung und Neuanfang. Das Gegenteil vom Shutdown? Oder bietet gerade die erzwungene Rückbesinnung aufs Wesentliche die Chance, dass Neues daraus wachsen kann?

Es liegt in der Autorennatur, sich schreibend mit dem Weltgeschehen auseinanderzusetzen. So natürlich auch zu den Chancen, Risiken und Nebenwirkungen von Corona. Darum haben wir spontan einen Tag an unserer Osterspecial dran gehängt, das zuvor bis Ostersonntag geplant war. Und haben die Autoren gefragt, ob in ihren Schubladen oder auf ihren Webseiten bereits etwas zum Thema schlummert. Die Ergebnisse sammeln oder verlinken wir auf dieser Seite.

Es werden, auch lange nach Ostermontag, immer wieder weitere Beiträge hier ergänzt - denn Ostern ist zwar heute abend vorbei, aber die Corona-Pandemie wird uns noch eine ganze Weile beschäftigen. Schaut bei Gelegenheit wieder rein!


Die Welt nach Corona

Wir erleben eine Zeit voller Extreme und Widersprüche. Dieses Osterfest in der Coronazeit wird uns allen in Erinnerung bleiben.

Update 24.4.2020

An dieser Stelle hatte ich angekündigt, selbst noch näher auf das Thema einzugehen, nachdem ich für die anderen Autoren alles eingerichtet habe. Da meine Betrachtungen dazu etwas länger geworden sind als geplant, habe ich sie, statt hier, auf eine separate Seite gestellt:

--> Wie Corona die Welt verändert und wir trotzdem den Humor bewahren

Doch ein Thema liegt mir direkt besonders am Herzen:


Systemrelevante Berufe bei Pandemie und Katastrophen

Der Shutdown zeigt uns glasklar auf, welche Berufe für unser Überleben wichtig sind - und welche nicht. Ironischerweise sind das überwiegend unterbezahlte und/oder von oben herab belächelte Tätigkeiten, vom Pflegepersonal bis zum Müllmann, von Kassiererinnen bis zu LKW-Fahrern. Ich würde mir wünschen, dass hieraus eine neue Wertschätzung erwächst, die sich künftig auch im Gehalt widerspiegelt.

Neben der Hochachtung für diese nun offensichtlich wichtigsten Menschen, möchte ich auch an eine Berufsgruppe erinnern, die - mal wieder - unsichtbar im Hintergrund vieles davon erst möglich macht.

Die Binnenschiffer versorgen z.B. unsere Mühlen mit Getreide, unsere LKWs mit Sprit, unsere Kraftwerke mit Kohle, unsere Chemiewerke mit Rohstoffen für Medikamente und ja, sie bringen auch Zellulose oder Holz fürs Klopapier.

Ohne die Binnenschifffahrt stünde die Großindustrie im deutschen Hinterland sehr schnell komplett still. Sie fahren derzeit in Mehrfachschichten, da Personalwechsel durch Grenzschließungen verhindert werden.

Darum wünsche ich mir, dass sie beim häufigen Dank für die Lastkraftfahrer nicht weiter vergessen werden!

Anekdote am Rande:
Die Isolation ist für Binnenschiffer nichts Neues. In den letzten Jahren wurden immer mehr Liegeplätze in Stadtnähe zugunsten von "Schöner Wohnen am Wasser" und Freizeitaktivitäten für die Berufsschifffahrt geschlossen.

Obwohl oft Familien an Bord leben, gibt es sogar Anwohnerinitiativen, die gegen die Schiffe vorgehen und ihnen nur noch Anlegestellen in Industriegebieten erlauben wollen.

So mancher Binnenschiffer bemerkte in letzter Zeit ironisch:
"Nun merken die Menschen mal, wie es ist, wochenlang von der Zivilisation abgeschnitten zu werden, beschränkt auf den eigenen Wohnraum.
Und wie es sich anfühlt, schief angesehen zu werden, wenn man den Einkaufswagen bis oben hin volllädt. An Bord ist das Alltag."

Corona Dank an die Binnenschiffer
Grafik runterladen, zum Teilen in sozialen Netzwerken. (800x1067px)


Soweit meine Corona-Gedanken für heute ...

... wird ergänzt. Ich wünsche euch, dass aus der dunklen Zeit etwas Schönes wächst. Dazu kann jeder seinen kleinen Teil beitragen.

Eure Rega Kerner


Die Welt nach Corona

Die Corona-Rückwärts-Prognose: Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise „vorbei” ist

Der Trend- und Zukunftsforscher, Publizist und Visionär Matthias Horx zählte (bisher) nicht zu unseren Kalenderautoren.

Da er jedoch ebenfalls Autor ist und ich seine Betrachtungsweise positiv anregend finde, möchte ich diese hier ergänzend verlinken:

--> Beitrag lesen,
auf der Webseite des Autors.


Corona-Gedanken

auf Autoren-Webseiten:


Update 29.6.2020

Hannis Tagebuch

Corona-Tagebücher gibt es inzwischen viele. Doch Roswitha Zatlokal berichtet nicht aus ihrer Sicht vom Homeoffice, sondern lässt ihre Katze den Lockdown, und die Zeit danach, erleben.
Eine erfrischend andere, positive Perspektive zum Schmunzeln!

--> Tagebuch lesen,
auf der Webseite der Autorin


Update 30.4.2020

Schreiben in Zeiten von Corona

Ein Projekt des Bremer Literaturkontors.
Alle Lesungen sind abgesagt, Buchveröffentlichungen nach hinten verschoben, Schreibworkshops finden nicht statt. Was bedeutet das für jene, die mit dem Schreiben ihr Geld verdienen? Wie gehen sie damit um?
Vom 14. April bis zum 22. Mai bloggen sechs Bremer Autor*innen jeweils eine Woche vom Schreiben in Zeiten von Corona.

Mit: Anna Lott, Corinna Gerhards, Meike Dannenberg, Anke Bär, Colin Böttger und Jörg Isermeyer.

--> Beitrag lesen,
auf der Webseite des Literaturkontors


Corona entlarvt uns.

Agatha van Wysn schrieb bereits am 3.2.2020 ihre ersten Überlegungen zur Corona-Pandemie. Also zu einem Zeitpunkt, als hier noch fast keiner ernsthaft wahrhaben wollte, dass es auch unseren Alltag derart treffen würde. Damit war sie in gewisser Weise auch Ideengeber für diese Ostermontagsseite.

Corona entlarvt uns - ein kleiner Ausschnitt: "Mich erinnern zur Zeit viele Gespräche an die Pest-Appelle des Mittelalters, als keiner wusste, was auf ihn zukam und daher das Unmöglichste versucht wurde, sich und die seinen zu retten vor dem Unbekannten. Nicht zuletzt auch durch Denunziation und Ausgrenzung. Mitleid im Sinne von mit einer Person leiden war nicht angesagt und leider lese ich das auch heute nicht."

--> Beitrag lesen,
auf der Webseite der Autorin


Frühlingsgedanken

Wie sieht das eigentlich mit Frühling in Zeiten von Corona aus? Was bleibt gleich und was ist vollkommen anders?

Eine kleine Bestandsaufnahme von
Christina Löw

--> Beitrag lesen,
auf der Webseite der Autorin


Update 31.8.2020
Zwei Beiträge von Susi Menzel:

Erinnerung an den Lockdown

Der Corona Lappen

Ganz allmählich putzte man sich von innen wieder nach außen …

Zu viel geputzt im Lockdown?
Bei einigen Menschen, die im Haus bleiben mussten, dürfte das der Fall gewesen sein. Und dabei können natürlich auch schon mal Löcher in den Lappen kommen.

--> Beitrag lesen,
auf der Webseite der Autorin

18 Uhr Singen für Freunde:

Gemeinsam allein

Singt mit, lacht mit oder freut Euch darüber, dass ihr besser singen könnt als ich :-)

Warum nicht einmal, sich Mut zusingen? So machen es die Italiener und inzwischen die ganze Welt.

Ich nahm meinen Mut zusammen und sang Volkslieder, beim "18 Uhr Singen" allein in meinem Garten, und postete es als Video im Status. Und viele Whatsapp Freunde freuten sich und sangen mit.
Welch wundervolle Erfahrung!

--> Beitrag lesen & alle Videos mitsingen,
auf der Webseite der Autorin


Corona, hamstern

und die Verrohung der Gesellschaft

Monika Grasl schrieb eine persönliche Momentaufnahme, als in Österreich verkündet wurde, dass die Ausgangsbeschränkung in Kraft tritt.
Dabei zeigte sich just, wie und was die Menschen hamsterten wie verrückt und auch welche Auswirkungen ihr Handeln zuweilen auf die Mitmenschen hatten.

--> Beitrag lesen,
auf der Webseite der Autorin.


Corona – ein Perspektivwechsel

17.03.2020 von Wolfgang Schwerdt: Bislang haber ich mich weitgehend aus den Diskussionen zum Thema herausgehalten. Ich bin so ein Typ, der erst mal beobachtet, dann nachdenkt, und schließlich Position bezieht.
Zugegeben, der Prozess geht mal schneller, mal langsamer, diesmal hat es eben etwas gedauert. Vielleicht auch deshalb, weil ich nicht die hunderttausendste Bemerkung zu Klopapier und Nudeln zum Besten geben wollte.
Aber natürlich betrifft die ganze Geschichte auch mich, nicht zuletzt deshalb, weil ich gerade dabei war, mich ein wenig mit meinen Lesungen im Markt zu etablieren. Damit ist jetzt erst mal natürlich Schluss. Denn nun gilt: Meiden von Veranstaltungen; Verzicht auf Urlaubsreisen; Verzicht auf Restaurantbesuche; nur das Nötigste einkaufen; soziale Isolation

--> Beitrag lesen,
auf der Webseite des Autors.

Mit offenen Augen durch die Krise

Corona und die Folgen

26.03.2020 von Wolfgang Schwerdt: Verfolgt man die Medienberichte, so hat die Pandemie oft gravierende Auswirkungen auf das Gesundheitswesen, die Wirtschaft und nicht zuletzt das Leben der Menschen. Auch auf die zweifellos vorhandenen Gefahren für unsere Demokratie und auf ethisch-moralisch-philosophische Probleme im Umgang mit der Ausnahmesituation wird zu recht hingewiesen.
Und während immer wieder die selben Themen und gleichen Beiträge in den inflationären Corona-Sondersendungen mit ständig aktualisierten Zahlen abgespult werden, muss man schon ein wenig Glück haben, Nachrichten über die katastrophalen Entwicklungen in Bereichen zu erhaschen, die außerhalb der aktuellen direkten Bedrohung des Menschen und seiner persönlichen Betroffenheit liegen.

--> Beitrag lesen,
auf der Webseite des Autors.


Weitere Autoren-Beiträge

folgen hier ...

... sobald sie geschrieben sind:
Diese Seite wird gelegentlich ergänzt, bis wir eines Tages in der glücklichen Lage sind, distanzierte Rückblicke auf die 'damalige' Krise zu schreiben.

Und bis dieser Absatz hier nicht mehr steht.


Spring behind the scene

Corona Frühling - Spring behind the scene

Die Zeichnung 'Spring behind the scene' erstellte uns Nicole Fabert extra für diese Webseite.

Für diese wunderbare Darstellung des Corona-Frühlings möchten wir uns herzlich bedanken und natürlich auch auf die Webseite der Zeichnerin hinweisen.

Sie erstellt Illustrationen nach Beschreibung oder Vorlage und ist - nach der Krise - auch wieder als Schnellzeichnerin bei Veranstaltungen im norddeutschen Raum zu buchen.

--> www.paperworkbynicolefabert.de


Update 20.5.2020

Buch: Corona Stilblüten

Zeiten des Wandels fragen nach flexiblen literarischen Formaten.

Seit Anfang der Krise postete ich auf Facebook, unter dem Hashtag #CoronaStilblüten, selbst erlebte Seltsamkeiten in Viruszeiten.

Zusammengefasst und mit unveröffentlichten Texten ergänzt, entstand daraus eine besondere Art Corona-Tagebuch.

Ähnlich spontan, kam die Zeichnung für diese Webseite zu der Ehre, das Buchcover zu zieren.

Hol dir diese teils skurrilen, teils sehr persönlichen Einblicke, zum Einführungspreis (nur €0,99).
Ein 'mitwachsendes' E-Book: Die Krise ist ja noch nicht zu Ende. Jetzt sichern!

Cover: Corona Stilblüten

--> Zu den Corona Stilblüten,
von Rega Kerner, bei Amazon.



Corona-Gedichte


Update 04.7.2020

Klopapier

Von Heike Sonn, März 2020

Ein Blatt so kostbar – Gewissenskonflikt –
Benutz‘ ich es oder …. NICHT?

Tatsächlich verwenden, die seltene Ware?
Das edle, das softe und jetzt das so rare?
Sollt‘ ich‘s vielleicht besser doch rahmen
und nicht verwenden, am Hintern dem Warmen?

Ich frage mich, ist es wirklich gut,
dass diesen Schatz man benutzen tut?
In meiner Hand das unschätzbare Weiß.
Soll ich‘s benetzen mit meinem … Scheiß?

Die Währung verändert sich jetzt auf der Welt.
Dagobert im Keller stolz Blättchen zählt.
Zu Weihnachten kriegen wir – und das wird ein Traum -
ein jeder `ne Rolle davon unter‘m Baum.

Ein Viereck gespült aus dem Schatten ins Licht,
… gewürdigt wurde es früher so nicht.
Aus Zeitung könnten wir auch Morswisch machen,
doch dann ham die Backen nicht viel zu lachen.

Soll ich es führen ans dunkle Loch?
Oder gibt‘s mehr Alternativen noch?
Kann ich die Klopse, die großen und zarten,
nicht auch vergraben in meinem Garten?

Dann könnt‘ ich ihn hüten, den papierenen Schatz
und müsste nicht gehen auf die Hatz.
Brauchte nicht mich einreihen als Tier -
Motto: will haben noch viel mehr als ihr.

Will sein kein Hamster, auf ewig versorgt
und niemals ein‘ kennen, der es „verborgt“.
Vermutlich schläft der jetzt auf‘m Balkon,
oder auf Rollen, hart wie Beton.

Fragend schau ich aufs flatt‘rige Weiß.
Es ist so begehrt und doch nur für‘n Scheiß.
Was soll ich, was kann ich, was möchte ich tun?
Mein Darm, der will doch einfach nicht ruhn‘.

Die Lösung ganz einfach, ich sag: Wasser marsch!
Für so vieles gut, sogar für den Arsch

Zur Webseite der Autorin:
--> Heike Sonn


Rainer Holzhauser ist als Initiator der ehrenamtlichen Initiative "Corona Entertainment Mannheim" mit seinen täglichen Beiträgen bei Facebook up to date. Hier zwei daraus von ihm ausgewählte Gedichte:

Corona protzt mit Covid 19

Die Pandemie, sie ist am rollen,
das Virus mit Plaisier regiert,
die Menschen treiben´s wie die Dollen,
mal hier mal da läufts wie geschmiert.

Die vielen Stunden auf den Strassen,
die Menschenmassen, oh wie dumm,
und Mädels, die sich busseln lassen,
erst den, dann den, dann rundherum.

Corona sprach zur Covid 19,
es wird jetzt Zeit, sich zu vermehrn,
nimmst Du die Alten, ich ab 13,
die sind zu dumm, sich echt zu wehrn.

Corona sprach zur Covid trocken,
Du, ich hab eine Idee,
ins Skigebiet, sollt man sich hocken,
dann geht Verbreitung doppelt schee.

Die decken fix auf sanfte Weise,
alle Länder grade ab,
so infiziern wir schnell ganz leise,
bis alles dann de Dalles hat.

Zu Hause dann Multiplikator,
Rest folgt satt und atemlos,
do wärd die Stroßebohn zum Inhalator,
und beim Dokter is der Deifel los.

Corona haut sich uff die Schenkel,
ich geh jetzt los Gosche ohschmiern,
des trifft de Opa dank soim Enkel,
mit Spuke tun ma infiziern.

Busseln is Familiensitte,
links und rechts, ah uff de Mund,
je nach Beliebtheit, doch gelitte
küsse die sich rundrum wund.

Die Ärzt die sage "därfsch nät mache",
Multiplikator wohl erkannt.
Wenn Ähner jung is, keine Sache,
gibt bloß Erkältung, wohl bekannt.

Is ähner älter, wärds schun schlimmer,
die Lung wärd extra malträtiert,
viel Notbette in Krankezimmer,
Problem, wenn´s gleichzeitig passiert.

Weil sind die Bette alle nötig,
und alle sind dann in Gebrauch
bräuchte ah Annern und nät wenig,
doch die spürn dann de Todeshauch.

Die Junge sehe des ganz sportlich,
es betrifft sie nät, so unbedingt,
bloß bleed, Covid 19 is do ordentlich,
weil er als ah Junge, in die Knie zwingt.

So mischt sich Alt und Jung zuweile,
in Unvernunft zur Pandemie,
ma dut zum shoppe, feiern eile,
die Verbreitung, die schnalzt nuff wie nie.

So bleibt die Ausgangssperr als Mittel,
mein Gott was is der Mensch so bleed,
jetzt hocksch am Fenster, mit ähm Kittel,
weil´s spaziern gehe nimmi geht.

Covid 19 schnell zu kriege,
um dann widder frei zu sein.
Wenn Alte sterbe, wie die Fliege,
Preis zu hoch, ich danke, Nein !

So bleibt am Ende die Erkenntnis,
zum miteinander noch nicht bereit.
Doch Mensch bedenke die Bewendnis,
"Geteiltes Leid ist halbes Leid" !

© Rainer Holzhauser


Corona bisch äh bleedi Kuh

Corona bisch äh bleedi Kuh,
was känne mir dann do dazu,
dass Mensch und Tier so fusioniern,
und in Fernost Grenze nät akzeptiern.

So entstand mol uff die Schnelle,
ähn Virus direkt aus der Hölle.
Und die nächste Monat Hausarest,
ach wo wär ma all gewesst.

Fussball, Eishockey und Sport,
Konzerte abgsagt, alles fort.
Umzüg, Festzelt, Mess und Bier,
Du bleedi Kuh, des sag isch Dir.

Seminare, Tanzturniere,
Meisterschafte, Meeschder küre.
Schlachtfeschd abgsagt, groß Radau,
es freet sisch ähnzisch blos die Sau.

Die Formel 1 streicht ihre Segel,
kää Mensche treffe, heeßt jetzt die Regel,
Schul und Abitur infrage,
zur Beerdigung musch Disch, bald selwer trage.

In Kino`s brennt als mol noch Licht,
Ämter, Läde, mache dicht.
Ma konn froh soi, wenn ma noch Kloopapier kriggt,
do wärd doch der Hund, in der Pfanne verriggt.

Die Flugzeuge bleibe am Bode,
der Dax schmiert ab, wohie konnsch rote.
Besuchszeit im Kronkehaus reduziert,
s`ìs sowieso voll, weil ähn Haufe passiert.

Und`s Fernseh erhöht sisch die Gebühre,
dofür musch de Wendler akzeptiere,
Wiederholunge, und Formate flach,
und des de liewe longe Tach.

Homeoffice, macht jetzt grad die Runde,
die Büro`s leer, zu jeder Stunde.
Kita`s sin jetzt menschenleer,
Oma, Opa, is jetzt widder wer.

Doch die, des weß jetzt jedes Kind,
nät ideal in dem Fall sind.
Weil die Regierung tat`s erkläre,
zur Sterbens-Risikogruppe ghöre.

So sag isch jetzt und immerzu:
"Corona bisch äh bleedi Kuh !"
Und warum erzähl ich Euch, all diesen Mist,
weil Ihr stark seid und heut Freitag der 13. ist.

Mehr vom "Corona Entertainment Mannheim":
--> Rainer Holzhauser bei Facebook


Update 21.4.2020

Corona-Mode mit Humor

Corona Kleidung zum Abstand halten

Angeregt durch eure Nachfragen: Jetzt gibt es die Zeichnung 'Spring behind the scene' von Nicole Fabert zum Anziehen. Kombiniert mit kleinen Botschaften:

In engen Situation möchte mancher sich am liebsten ein Schild umhängen, mit der Bitte um Abstand.
Aber Schilder sind recht unbequem, ein Shirt oder Cap sitzt angenehmer.

Andere werden schräg angesehen oder gar angepöbelt, weil sie niesen oder hüsteln müssen. Auch wenn sie es mit anständiger Entfernung in die Armbeuge tun. Passiert fast jedem mal. Und bei Allergikern oder Rauchern kann es öfter vorkommen, ohne gleich die Weltgesundheit zu gefährden.

Für allerlei Situationen dieser Art gibt es nun Caps, Shirts und eine Fußmatte - sag es mit Humor:

--> Hol dir die Klamotten
im Fanshop von Rega Kerner



Frühlings - Lesefutter zur Ablenkung:

Neue Oster- und Frühlings-Bücher

Corona Stilblüten
Corona Stilblüten
Seltsamkeiten in Virus-Zeiten
Schmunzeln ist gut fürs Immunsystem, mit diesen realen, teils sehr persönlichen Szenen aus einer skurrilen Zeit.
KU gratis/Kindle Einstiegspreis jetzt nur €0,99!
-> Zu Amazon
Meine Eier - lustiges Osterbuch
Meine Eier
Was, wenn der Osterhase sich ein Bein bricht? Ein heiterer Roman, prall gefüllt mit (schwarzem) Humor, einer durchgeknallten Story rund um den Osterhasen und schrägen Figuren!
-> Zur Webseite
Frühling im Herzen - romantisches Frühlingsbuch
Frühling im Herzen Geldsorgen! Danielle droht ihr mit Herzblut geführtes Büchercafé zu verlieren. Ausgerechnet da taucht Hagen auf, ein reicher Schnösel, der ihren Frühling viel wärmer macht.
-> Zur Webseite
Osterbuch für Eltern und andere Erwachsene
'Mama, kauft der Osterhase die Bio-Eier auch bei Aldi?' Kinderfragen prasseln auf die Mutter ein. Wie antworten, ohne zu lügen? Der echte Osterhase mischt sich dreist ins reale Geschehen. Nur nie den Humor verlieren!
-> Zur Webseite

Die geschlossenen Buchläden sind geöffnet!

Als Autoren liegt uns naturgemäß das Weiterbestehen der Verlage und Buchläden am Herzen.

Viele davon waren schon vor der Krise gebeutelt, nun wird es extrem haarig.

Einer Mehrzahl der Leser*innen denkt leider, wegen des Shutdowns könne man nur bei den großen Online-Anbietern Bücher kaufen.

Das stimmt nicht - im Gegenteil!

Fast alle Buchläden haben Online-Shops, die den Großen um nichts nachstehen. Plus persönlicher Kontakt, Telefon und viele Extra-Serviceleitungen. Gerade jetzt!

Während die allseits bekannten Online-Giganten in der Krise überlastet sind, liefert dein Buchladen "um die Ecke" sofort.

Neben der Postlieferung via Online-Shop, haben viele zusätzlich einen regionalen Bringdienst aus dem Boden gestampft, manche sogar mit dem Fahrrad. Also: "Heute bestellt - morgen gebracht".

Ebenso kann bei den Verlagen direkt bestellt werden. Insbesondere den kleinen Verlagen hilft das akut enorm, für die Größeren ist der Weiterbestand der Buchläden ebenso existenziell.

Update 21.4.2020

Geöffnete Buchläden liefern weiter!

Heute dürfen die Buchläden in den meisten Bundesländern wieder öffnen. Keiner weiß, ob das so bleibt und ob die Kunden überhaupt kommen möchten. Insbesonders Risikogruppen wollen das sicher noch nicht. Viele erhalten deswegen, neben dem Aufwand der neuen Hygieneregeln für den Laden, auch ihren persönlichen Lieferdienst und Telefonservice aufrecht. Mehrere kündigten an, dies auch dauerhaft erhalten zu wollen. (Und die Online-Shops sowieso.) Fragt einfach nach - euer Buchladen freut sich über jeden Anruf!

#supportyourlocalbookstore - und versüße dir die schwere Zeit mit guten Büchern!


Disclaimer:
Diese Webseite sammelt persönliche Stellungnahmen verschiedener Autoren. Diese stellen nicht die Meinung der Redaktion dar und es sind keine wissenschaftlichen oder medizinischen Inhalte.
(Siehe ggf. auch: Disclaimer & Datenschutz von medienschiff.de)

Offizielle Informationen zum Coronavirus / Covid 19 findest du bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung


Wir wünschen trotz allem - oder gerade wegen der Umstände ganz besonders:

Frohe Ostern!



Die Osterspecial-Autoren freuen sich auf Deine Meinung zu ihren Texten: In der Gruppe vom
Autoren-Adventskalender
bei facebook



Weitere Frühlingsgeschichten:

Zurück zum Osterspecial
im Autoren-Adventskalender



Webseite erstellt von Rega Kerner, medienschiff.de
Anlässlich des Osterspecials im Autoren - Adventskalender
*Impressum & Datenschutz & Info zu Amazonlinks | Hintergundfoto: Saskia von der Osten